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Miederbodies – Das Figurwunder aus Elastan

Dass Miederbodies heutzutage bequem und gut aussehend sind, ist einer Erfindung von Joseph Shivers zu verdanken. Mitte des 20. Jahrhunderts brachte er Fibra K – ein verklebtes Polyurethan-Multifilament-Garn auf den Markt. Gegenüber normalen Geweben besaß der Stoff eine Dehnfähigkeit von 500 bis 700. Die ersten Miederbodies waren ein großer Erfolg. Halfen sie doch den Frauen, sich aus den engen Korsetts, die oft mit Stahlstäben verstärkt waren, zu befreien. Der Stoff, aus dem Miederbodies hergestellt werden ist außerdem formbeständig, nimmt wenig Wasser auf und hat eine hohe Festigkeit. Dieser Stoff ist im englischen Sprachraum als Spandex bekannt – ein Anagramm für Expands – dehnbar. Im europäischen Raum hat sich der Begriff Elastan durchgesetzt. Die meisten Miederbodies sind aus diesem Material hergestellt, der eine Mischung aus Polyester und Baumwolle ist. Neben Miederbodies wird er ebenfalls für Funktions- und Sportbekleidung eingesetzt. Elastan revolutionierte das Tragegefühl und die Trageeigenschaften von Unterwäsche. Vorreiterin des neuen Trends, der gekonnt kleine Problemzonen verbirgt, war die US-Amerikanerin Sara Blakely. Sie brachte die ersten Miederbodies auf dem Markt, die neben der Fähigkeit, kleine Röllchen verschwinden zu lassen und den Körper zu straffen, auch Wert auf die Optik legte. Das Image der fleischfarbenen Unterwäsche haben Miederbodies längst verloren.

Tolle Kurven und ein flacher Bauch mit Miederbodies

Miederbodies, die zur Bekleidungsgruppe der Shapeware gehören, können zwar keine Kilos verschwinden lassen, sie straffen jedoch optisch den Körper und lassen die Silhouette straffer und gleichmäßiger aussehen. Miederbodies gibt es in verschiedenen Ausführungen. So kann man Modelle finden, die bereits einen BH eingearbeitet haben, sodass sich nicht zu einem lästigen Einschneiden der Träger kommt. Andere Modelle haben kleine Polster in der Po-Region, was gerade bei eng sitzenden Slim Jeans besonders gut aussieht. Für das kleine Schwarze am Abend empfehlen sich Miederbodies, die einen flacheren Bauch zaubern. Die kleinen Helfer können auch bis über die Oberschenkel gehen, was kleine Dellen und Orangenhaut verschwinden lässt. Kombinieren kann man Miederbodies mit jeder Art von Kleidung. Im Internet-Shop gibt es eine reichhaltige Auswahl an Modellen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass man nicht auf eine zu kleine Größe zurückgreift. Miederbodies ohne Naht sollten immer in der eigenen Konfektionsgröße bis zu einer Größe größer gekauft werden. Soll der Body die Silhouette einheitlicher machen und zu eng ansitzender Kleidung getragen werden, sollte auf Modelle mit zu viel Verzierungen oder Spitze verzichtet werden. Modelle mit Verzierungen im Brustbereich hingegen lassen sich gut mit einer Bluse oder unter einem geschlossenen Jackett kombinieren. Bei den Farben gibt es ebenfalls eine reichhaltige Auswahl. Die beliebtesten Bodies sind immer noch hautfarbene Modelle, die man mit nahezu jeder Kleidung tragen kann. Gerade bei weißen Hosen, Blusen und Shirts sollte man auf Weiß zurückgreifen. Liebt man Kontraste, wählt man einen Miederbody in kräftigeren Farben wie Rot, Blau oder Grün, die man mit schwarzer Kleidung kombiniert. Dem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Damit man lange Freude am Miederbody hat, sollte man bei der Wäsche vorsichtig zu Werke gehen. Leichte Verschmutzungen lassen sich per Handwäsche entfernen. Auf Weichspüler sollte verzichtet werden, da das die Fasern schädigen kann.

Sie zaubern eine straffere Silhouette und verstecken kleine Problemzonen - Miederbodies. Egal, ob mit Jeans und Shirt oder dem eleganten Abendkleid kombiniert, machen sie wortwörtlich eine gute Figur.

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