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Filzhüte – Schmelzen, kämmen, walken, waschen

Die Legende erzählt, dass der erste Filz auf Noahs Arche entstand. Hier standen die Schafe so dicht gedrängt, dass sich ihre Haare verfilzten. Wahr oder nicht, Filz gilt auch heute noch zu den robustesten Materialien, die zur Herstellung von Kleidung verwendet wird. Das bekannteste Accessoire sind wohl Filzhüte, die es in verschiedenen Designs und Farben gibt. Zu den Materialeigenschaften von Filz gehören, dass es feuchtigkeitsabweisend, kältehemmend, temperaturbeständig und wärmend ist. Das macht Filzhüte zu einer guten Alternative zum Regenschirm gerade an regnerischen, feuchten Tagen. Das für Filzhüte hergestellte Material wird hauptsächlich aus Wolle gewonnen, obwohl nahezu jede Art von Fasern zu Filz verarbeitet werden kann. Die beste Qualität weisen Filzhüte aus Merino-Wolle auf. Diese ganz besonders weiche Wolle ergibt einen weichen, anschmiegsamen Filz. Filzen ist ein langwieriger, mechanischer Prozess. Die Fasern werden zuerst geschmälzt, also durch Fette geschmeidig gemacht. Anschließend werden die Fasern gekämmt. Durch kreisförmige Bewegungen verhaken sich die Fasern ineinander. Zum Schluss wird durch Dampf und Druck ein der Filz hergestellt. Das so gewonnene Material kann eine Vielzahl von Einsatzgebieten haben. Angefangen von der industriellen Verwendung, über die Herstellung von Dekorationsartikeln bis hin zu modischer Bekleidung und Accessoires wie Pantoffeln, Schals, Mäntel, Jacken und Filzhüten gibt es keine Grenzen. Fedora Hüte sind dabei wohl die bekanntesten Filzhüte. Diese Hüte, die eine breite Krempe und eine hohe Krone haben, sind vor allem in der Übergangszeit und in der kalten Jahreszeit sehr beliebt, halten sie den Kopf nicht nur warm, sondern schützen auch vor Wind und Regen.

Kleiner Stilguide – Filzhüte

Filz lässt sich gut einfärben, sodass man bei Filzhüten ein breites Farbspektrum vorfinden kann. Vom klassischen Modell in Schwarz oder Anthrazit, über Kopfbedeckungen in Weiß und Beige, bis hin zu Hüten in auffälligeren Farben wie Lila, Rot und Blau kann man nahezu jede Nuance im online Shop finden. Auch bei den Formen gibt es bei Filzhüten eine reichhaltige Auswahl. Der Bekannteste unter ihnen ist der Fedora. Jedoch kann man heutzutage auch Filzhüte in Form von Basecaps, Florentinerhüten, Melonen und Kappen wählen. So lassen sich Filzhüte zu verschiedenen Outfits kombinieren. Egal ob Jeans und T-Shirt, der elegante Businessanzug oder das kleine Schwarze – ein Hut setzt Akzente und verleiht dem Träger das gewisse Etwas. Bei der Auswahl der Form sollte man einen Blick auf die eigenen Konturen werfen. Ist man klein und zierlich, sind große Hüte nicht die richtige Wahl. Ein Gesicht, das eher kantig ist, bevorzugt Kopfbedeckungen, die weicher machen, wie Melonen- oder Glockenformen. Im Gegenzug sollten Gesichter mit sehr runden weichen Formen auf Modelle zurückgreifen, die eckiger und markanter sind, wie Hüte im Herrenstil oder ein Matelot. Mit der Krempe des Hutes lässt sich im Übrigen die optische Körpergröße beeinflussen. Eine aufgestellte Krempe kann mehr Größe erzeugen und eine ins Gesicht gezogene Krempe verkleinert optisch. Filzhüte sind feuchtigkeitsabweisend. Zum Trocknen legt man sie am besten auf eine ebene Unterfläche. Wollwaschmittel und ein Schwämmchen lassen leichte Verschmutzungen schnell verschwinden. Hüte, die sehr schmutzig sind, kann man sogar per Handwäsche wieder sauber bekommen. So hat man viele Jahre Freude an einem Filzhut und mit der Zeit kann man sich zahlreiche Modelle in verschiedenen Farben und Designs zulegen, denn Filzhüte kommen nie aus der Mode.

Filz ist eines der robustesten künstlich hergestellten Materialien. Wasserdicht und atmungsaktiv eignet es sich zur Herstellung von Filzhüten, die es in verschiedenen Modellen auch online zu kaufen gibt.

Filzhüte (2 Artikel)

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