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Bequeme Eleganz – Chelsea-Boots überzeugen mit Tragekomfort und Stil

Er ist ein Klassiker unter den Schuhmodellen, der elegante ¬Chelsea-Boot. Der Kurzschaftstiefel hat einige charakteristische Merkmale, mit denen er sich deutlich von ähnlichen Schuhmodellen wie Reitstiefeln oder Jodhpurstiefeln unterscheiden lässt. Besonders prägnant sind die seitlichen Einsätze aus Gummiband, die dem leichten Einstieg dienen. Manche Modelle ersetzen den Gummibandeinsatz auf der Innenseite der Knöchel durch einen Reißverschluss. Die überknöchelhohen Chelsea-Boots haben eine schmale Form mit relativ stark ausgeprägten Spitzen. Charakteristisch ist auch die Naht, die vom Schaftrand über den Rist des Schuhs bis zu den Spitzen führt. Um das Hineinschlüpfen und Ausziehen zu erleichtern, befinden sich am Schaft oberhalb der Ferse und manchmal auch vorne über dem Rist Schlaufen, an denen der Schuh gehalten werden kann. Ausführungen in Glattleder, Velours- oder auch Lackleder stellen die Mehrzahl der Chelsea-Boots, doch auch Kurzstiefel aus textilen Geweben und anderen Materialien sind im Handel und in Online-Shops erhältlich.

Chelsea-Boots – ein Erfolgsmodell der Mode

Chelsea-Boots als elegante Herrenschuhe werden im Freizeitbereich ebenso getragen wie in formelleren Zusammenhängen. Als Damenschuhmodell ist er auf den Freizeitbereich und das Geschäftsleben beschränkt, als Ergänzung zu festlicher Garderobe ist der Schuh nicht etabliert. Chelsea-Boots für Herren besitzen flachere Absätze als die Modelle für Damen. Letztere werden über einen dem Damenfuß angepassten Leisten geformt. Erhältlich sind zahlreiche Varianten des Chelsea-Boots online oder im Handel wie Cut-outs oder Beatle-Boots. Bei den Cut-outs entfallen die Gummibandeinsätze. Fersenteil und Frontpartie werden mit Spangen verbunden, durch die offen bleibenden Seiten sind Blicke auf die Füße möglich. Die Beatles-Boots sind eine Variante, die auf die gleichnamige Popband „The Beatles“ zurückgeht. Die vier Liverpooler Bandmitglieder bestellten sich Modelle der Chelsea-Boots mit höheren, kubanischen Absätzen und betonten Spitzen und machten sie zu einem ausgesprochen populären Schuhmodell. Vornehmlich trugen die Musiker Ihre Chelsea-Boots zu Anzügen, doch der stilvolle Schuh harmoniert auch gut zu Jeans oder Cargopants, vor allem in der Variation als Working-Boot mit abgerundeten Kappen und dickerer Sohle. In der Damenmode steht der Chelsea-Boot neben dem Westernstiefel und dem Biker-Bootie für einen ¬sportlich-legeren Look. Je nach Kombination mit Stulpen, Overknees oder Strickstrümpfen lassen sich die flachen Stiefeletten auch in Garderoben mit Kleidern oder Röcken integrieren. Als angenehm zu tragender Stiefel ergänzt er ebenso stilvoll lässige Jeans, markante Lederoutfits oder die eleganteren Slacks. In klassischem Schwarz ist der Chelsea-Boot das ideale Schuhmodell zu dunklen Hosenanzügen, in hellem Cognacton passen die Stiefel zu warmen Erdtönen wie Kaki, Sand oder Braun. Glänzende Lackoberflächen wirken eleganter und festlicher, matte Veloursoberflächen treten dezent zurück.

Chelsea-Boots – Stiefel mit Tradition

Die Geschichte des Chelsea-Boots lässt sich bis ins Victorianische Zeitalter zurückverfolgen. J. Sparkes-Hall, seinerzeit Schuhmachermeister der Königin Victoria, ließ sich den Kurzschaftstiefel 1851 patentieren. Seiner Aussage nach trug Königin Victoria diese Schuhe mit Vorliebe. Doch ohne Charles Goodyears Erfindung des vulkanisierten Gummis wäre wohl der „elastische Knöchelstiefel“ nicht möglich gewesen. Erst die flexible Sohle ermöglichte das einfache An- und Ausziehen von Stiefeln wie den Chelsea-Boots. Der Bezug im Namen zu Chelsea entstand hingegen im modisch tonangebenden London der 1960er Jahre. Von den Beatles bis zu den Rolling Stones wurden die schicken Stiefel ein Fashionstatement vieler Musiker und Künstler, die mit der berühmten Modemeile King’s Road im Londoner Stadtteil Chelsea assoziiert wurden. Besonders die Mods, eine britische Jugendbewegung, machten die Chelsea-Boots zu ihrem favorisierten Schuhmodell. Sie trugen dazu elegante Anzüge. Doch auch in eher lässigen Freizeitgarderoben tauchten die bequemen Schuhe auf – als australischer Arbeitsstiefel oder sogenannter Wüstenstiefel mit deutlich breiterer Form.

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